ligularia dentata (japanischer goldkolben)
die gattung ligularia zählt, wie übrigens auch tussilago, zum tribus senecioneae der unterfamilie asteroideae innerhalb der familie der korbblütler (asteraceae). der japanische goldkolben (ligularia dentata) sieht dem huflattich nicht nur ähnlich, die beiden arten sind miteinander verwandt.
über den goldkolben bin ich übrigens an den huflattich gelangt. denn die pflanze wächst schon seit merheren jahren in meinem garten, ich konnte mir jedoch ihren namen nicht merken und habe sie deshalb immer als huflattich bezeichnet.
von ligularia dentata sind verschiedene sorten im handel zu erhalten. die ursprünglich aus ostasien stammende pflanze ist auch noch als greiskraut oder garten-strauß-goldkolben bekannt. die wuchshöhe kann bis zu einem meter betragen. die blütezeit erstreckt sich von juli bis september.

der japanische goldkolben (ligularia dentata) im garten
- standort: sonnig bis halbschattig
- boden: gleichmäßig feucht, humos, lehmig, etwas sand
- vermehrung: samen, teilen
- winterhart: ja
ligularia dentata eignet sich für sonnige bis halbschattige standorte. der boden sollte humos sein und kann etwas sand und lehm enthalten. man hält ihn gleichmäßig feucht. das kann vor allem während der heißen sommerwochen an einem sonnigen standort bedeuten, dass täglich gegossen werden muss.
trockenheit wird nicht vertragen, dann lässt der japanische goldkolben schnell seine blätter hängen.
er soll sich auch zur bepflanzung der flachwasserzone des teichs eignen. das habe ich aber noch nicht getestet.

als dünger verabreiche ich gelegentlich mal eine kanne teichwasser oder organischen gemüsedünger in der vom hersteller angegebenen konzentration. im herbst wird der boden rund um die pflanze mit einer schicht komposterde bedeckt.

der japanische goldkolben ist winterhart und muss während dieser zeit nicht abgedeckt werden. die vermehrung kann durch samen erfolgen, größere pflanzen lassen sich teilen.
er ist leider auch bei schnecken sehr beliebt, die die jungen triebe im frühjahr komplett abfressen können. kleine exemplare kann man sehr gut mit einem schneckenring davor schützen. den entferne ich erst, wenn die blätter ca. 20 zentimeter hoch sind.

schneckenring mit fadenknöterich.