farfugium

farfugium japonicum

der gattung farfugium werden derzeit nur noch zwei arten zugerechnet, von denen farfugium japonicum die wohl bekannteste sein dürfte. die aus ostasien (china, japan, korea, taiwan) stammende pflanze zählte früher zu ligularia (l. tussilaginea) und davor zur gattung tussilago (t. japonica).

ein deutscher name scheint nicht zu existieren, aber japanischer huflattich würde meines erachtens sehr gut passen. die beiden arten sehen sich nämlich sehr ähnlich, zumindest was die blätter betrifft.

farfugium japonicum ist bei uns nicht sonderlich bekannt, aber dafür big in japan. leider sind auch (überwiegend) nur dort die wirklich spannenden sorten zu erhalten. eine kleine auswahl ist hinter diesem link zu finden. in deutschland ist der korbblütler hier zu erhalten.

farfugium japonicum

farfugium japonicum pflege

  1. standort: absonnig bis halbschattig
  2. gießen: gleichmäßig feucht
  3. düngen: halbkonzentrierter flüssigdünger von april bis september monatlich, stäbchen
  4. substrat: blumenerde
  5. vermehrung: samen, teilen
  6. winterhart: bedingt

farfugium japonicum eignet sich für halbschattige bis helle standorte, ohne direkte sommermittagssonne. etwas morgen-, abend- und die wintersonne werden vertragen.

übersommen kann man ihn im garten oder auf dem balkon. damit das regenwasser schnell abläuft und keine staunässe entsteht, sollte der topf nicht in einem untersetzer platziert sein.

als substrat eignet sich handelsübliche blumenerde. die hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. ist die oberfläche trocken, kann weiter unten im topf noch genügend feuchtigkeit zur verfügung stehen. ob gegossen werden muss, lässt sich am gewicht des topfs erkennen, wenn man ihn anhebt. denn feuchte erde ist schwerer als trockene. ballentrockenheit mag farfugium japonicum nicht.

zur düngung verabreiche ich von april bis september einmal im monat halbkonzentrierten flüssigdünger. es können aber auch stäbchen zum einsatz kommen. die ersten acht wochen nach dem umtopfen ist keine düngergabe erforderlich.

überwintern kann man kühl, bei temperaturen zwischen fünf und zehn grad. dann werden die wassergaben reduziert und das düngen eingestellt. die erde darf aber auch jetzt nicht ganz austrocknen.

angeblich soll farfugium japonicum kurzzeitig ein paar minusgrade vertragen. getestet habe ich das noch nicht. bei plantdelights (s. link oben) wird als klimazone 6b bis 10 angegeben, wie auch für die aus der selben region stammenden schusterpalmen (aspidistra). obwohl die winter hier in der region nicht allzuhart sind (ca. -18 grad), musste ich alle meine testpflanzen aus dieser gattung kompostieren.

die vermehrung kann durch samen oder teilung des rhizoms erfolgen.

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